| 4. Wiener Walzer WP-Kegelturnier am 20. Oktober 2007 |
Zwei Wochen nach dem Linzer Wanderpokalturnier stieg dann unser eigenes, vor 3 Jahren aus der Taufe gehobenes Wanderpokalturnier im Zeichen des weltberühmten Wiener Walzers. Zu unserem Leidwesen sagten die Kärntner in letzter Minute ab, so mussten wir das Turnier mit nur 7 Mannschaften über die Runden bringen. Trotzdem begannen wir damit sehr früh an diesem Samstag. Bereits um 9:30 Uhr starteten die ersten Spieler, durchwegs aus unseren eigenen Mannschaften, um den auswärtigen Teilnehmern genügend Zeit zur Anreise zu geben. Obmann Stöckl besorgte eigens einen neuen Wanderpokal, da der erste im Vorjahr von unserer A-Mannschaft zum dritten und letzten Male gewonnen wurde du damit endgültig in deren Besitz überging. Die meisten rissen dann vor Staunen den Mund auf, als sie des Wanderpokals ansichtig wurden, den Stöckl da ins Lokal schleppte. Es war ein Monstrum von Pokal, wog einige „Tonnen“ und in seinem Glanz spiegelten sich die leuchtenden Augen der Teilnehmer, die alle begierig waren, ihn als Jagdtrophäe abzuschleppen. Als erste auswärtige Mannschaft erschienen die Linzer auf der Bildfläche und gaben ihre Starter bei der Turnierleitung bekannt. Gegen 11 Uhr wurden wir etwas nervös, da die Salzburger immer noch nicht eingetroffen waren und bald starten sollten. Die dazwischen angekommenen Grazer und auch die Linzer erklärten sich aber bereit, einzuspringen und wir konnten so den Zeitplan einigermaßen einhalten. Nach mehreren SMS, in denen wir versuchten, die Salzburger unterwegs zu erreichen, stellte es sich heraus, dass sie sich verfahren hatten und nicht zu uns fanden. Wir schickten schon einen Mann los, sie von einem vereinbartem Treffpunkt abzuholen und zu uns zu lotsen, als kurz darauf Entwarnung per SMS kam. Die Salzburger wandten sich in ihrer Not vorher an die Wiener Polizei und diese eskortierte sie schnurstracks zu unserer Kegelbahn im Handelsministerium. Vor dem letzten Start bei der Entscheidung lagen die Linzer mit 18 Kegel Vorsprung vor den Salzburgern. Am Linzer Werner Grünanger lag also deren Schicksal in seiner Hand. Als er nach den ersten Würfen den Salzburger Josef Einberger, der mit ihm gleichzeitig startete, bei der Stange halten konnte, atmeten die Linzer spürbar auf und schienen beruhigt zu sein. So ging es eine Zeitlang hin und her, Einberger verbesserte sich aber von Durchgang zu Durchgang, kam Grünanger immer näher. Der Vorsprung schmolz beängstigend. Im letzten Durchgang verlor dann Grünanger beim Abräumen die Nerven. Zwischendurch wurden alle Spieler und Gäste, die sich im Lokal einfanden, von unseren Küchendamen kulinarisch und Getränkemäßig eifrig umsorgt. Eine Schnapsbar sorgte für Trost bei denjenigen, für die es nicht so gut lief. Leckere Mehlspeisen samt Kaffee wurden von allen genüsslich verdrückt, während man „seiner“ Mannschaft die Daumen hielt. Organisationsleiter Karl Boskovitz kümmerte sich um jeden Gast und war bei Problemen, die es glücklicherweise kaum gab, immer hilfreich. Auch die köstlichen Mehlspeisen organisierte er, ebenso wie den Turniersponsor, die österreichischen Lotterien, die finanziell zum vollen Gelingen unseres 4. Wiener Walzer Turniers mit beitrugen. Nach dem letzten Spiel gönnte man allen eine kurze Pause, um die Siegerehrung vorzubereiten. Diese nahm Obmann Stöckl dann bald vor, ließ alle Teilnehmer in der Reihenfolge vom letzten bis zum ersten Rang vortreten, überreichte ihnen die Preise in Form von Pokalen für auswärtige Mannschaften, Urkunden für alle und Geldprämien für die ersten drei Plätze, sowie des Tagesbesten. Dieser wurde ebenfalls ein Salzburger und zwar Franz Enzinger, der jahrelang eher durchschnittlich kegelte und jetzt auf einmal alles an Sau raus lässt, das sich bei ihm drin versteckte. Fazit unseres 4. Wanderpokalturniers: Nach der Siegerehrung blieb genügend Zeit, um allen einen angenehmen Abend erleben zu lassen, bei dem Hopfen und Malz nicht zu kurz kamen und zwischendurch auch mit grünen, roten und transparenten Feuerwässerchen „geklopft“ wurde. |
Bilder des 4. Wiener Walzer WP-Kegelturniers |
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Der riesige Mammut-Pokal, den Obmann Stöckl als neuen Wanderpokal dem Turnier zur Verfügung stellte |
Eben frisch per Polizei-Eskorte wie bei Staatsgästen eingetroffen: |
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Manfred Weidner hatte trotz Stresses immer noch Zeit für ein Lächeln |
Gegen Ende des Kampfgeschehens wurde es äußerst spannend |
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Obmann Stöckl gibt hier die nächsten Starter bekannt |
Kleines Fotoshooting für unseren Sponsor, den Lotterien: v.li.: Schiel, Enzinger, Weidner, Standhartinger, Waltl, Grübl |
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Die Linzer hier im Hintergrund diskutierten ihren Schlachtplan |
Immer schnell fürs leibliche Wohl gesorgt haben unsere fleissigen Küchenbienen. Hier Fr. Schügerl u. Fr. Dvorski (v.li.) |
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Bitte 100 Euro wechseln! Kassier Leopold Schügerl |
...ätsch, reingefallen! Manfred Weidner erlaubte sich mit einem falschen Hunderter aus Schokoladepapier ein Scherzchen |
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Wohl bekomms! Obmann Stöckl würzt hier sein Schnitzerl mit einem ordentlichen Schuß Maggi. Na, wems schmeckt... |
Johann Einberger (re) jubelt und läßt sich von seinen Salzburger Kollegen zum Turniersieg gratulieren |
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Unsere A-Mannschaft (Käp´tn Schiel) landete diesmal leider "nur" auf dem 3. Platz |
Trotz verlorenem Kampf um den Sieg freuten sich die Linzer mit Kapitän Standhartinger doch über den 2. Platz |
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Strahlend übernimmt Gerhard Waltl als Salzburger A-Kapitän den Riesen-Wanderpokal |
Zum Abschluß gabs jede Mange "Klopfer" für durstige Kehlen, hübsche Damen aber auch... |
Weitere Bilder im Fotoalbum |
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