7. Donau-WP-Kegelturnier Linz am 6. Oktober 2007
 

Und wieder ging es für unsere Mannen nach Westen, zum inzwischen schon traditionellen Linzer Donauwanderpokalturnier, das nun schon zum 7. Male in der Stahlstadt stattfand.
Wie meist, nahmen wir mit zwei Mannschaften am Turnier teil und das, obwohl wir doch einige Spielersorgen hatten, da etliche unserer Kegler aus den verschiedensten Gründen verhindert waren.

Den ersten Stopp auf der eintönigen Autobahnfahrt legten wir kurz vor der Oberösterreich in Strengberg ein, unserer Stamm-Rast auf dem Weg in den Westen. Die meisten von uns krallten sich im Autobahnrestaurant ein amerikanisches Frühstück, bestehend aus Spiegeleiern und Speck, samt Kaffee, das uns für das kommende wesentlich stärkte. Günther Adelsberger und unser "B-Teambaby" Jaroensin Huanraluk, der aus Thailand kommt und seit mehreren Jahren in Wien lebt, genehmigten sich sogar ne heisse Suppe, die ihnen das Adrenalin im Blut steigen ließ.

Kurz vor Turnierbeginn trafen wir dann auf der Kegelbahn, die sich im Sparda-Gebäude unweit des Linzer Hauptbahnhofs befand, ein.
Der Linzer Kegel-Sektionsleiter Standhartinger war schon am "Tatort" samt seiner Crew und bereitete alles vor, daß wir pünktlich beginnen konnten. Nachdem im Vorjahr die Linzer den Wanderpokal gewannen, warfen wir unsere stärksten Jungs für Mannschaft "A" in die Schlacht. Manfred Weidner konnte dabei erst mal mit 538 für ein beachtliches Ergebnis sorgen.
Josef Schiel begann dann auch stark, pendelte sich aber bei 496 ein. Immerhin ein "Halten" des guten Ergebnisses unserer ersten A-Starter. Walter Breser explodierte danach und krönte sich mit 552 Kegel!

Da auch die anderen Kegler nicht so ohne waren, mussten wir höllisch aufpassen, die Verfolger nicht so nahe kommen zu lassen oder uns gar ein- und zu überholen. Das passierte leider wenig später, als der LGKSV-Obmann Andreas Prinz allen mit 571 Kegel, der Tagesbestleistung, eine "kräftige Watschn" gab. Die Linzer damit beinahe uneinholbar, da diese bei einem Schnitt von immerhin 522 Kegel vorläufig beruhigt sein konnten.

Nun stieg unser Kurt Rieser in den Ring, begleitet vom starken Salzburger Gerhard Waltl. Beide setzten alles daran, die Linzer zu überholen. Waltl gab zwar ein wenig mehr Gas, Kurtl aber blieb in seinem Windschatten und hatte zum Schluß nur 22 Kegel weniger als Waltl. Genug, um vor den Linzern und auch noch vor den Salzburgern zu landen. Der Wanderpokal begab sich damit wieder einmal lieblich in unsere Hände.

Der Rest des Turniers ist schnell erzählt. Schade nur um unsere B-Jungs, bei denen Erwin Salzer (506) und Günther Adelsberger (495) für ein gutes Ergebnis sorgten, das leider durch den Rest der Mannschaft nicht verteidigt werden konnte. Herbert Glatzmayer war mit 486 nicht gerade schwach, jedoch Teamkücken Jaroensin mußte mit nur 429 erstmal Lehrgeld zahlen. Die Linzer Luft ist eben anders als die wienerische oder gar thailändische...
So belegte unsere B-Mannschaft knapp hinter Salzburg "B" den 6. Platz, noch vor Linz "B", bei der Franz Binder, seines Zeichens "nebensportlich" Schachgroßmeister, mit 310 Kegel für ein erstauntes "Ah" und "Oh" bei den Zuschauern sorgte.



Bilder des 7. Donau-WP-Kegelturniers
   
Die 4er Bahn der Linzer war gut zu spielen,
fast die Hälfte der Spieler hatte mehr als 500 Kegel
Gespannt sehen unsere Spieler zu,
wie um jeden Kegel verbissen gekämpft wurde
Computereingabe schon während des Turniers
sorgte für einen schnellen und flüssigen Ablauf
Es ist geschafft! Kurt Rieser als letzter Starter unserer
A-Mannschaft holte uns mit einem 522er-Ruck den Sieg
Abends bei der Siegerehrung im Vereinslokal der Linzer

Der 3. Platz erging an LGKSV mit Prinz, Standhartinger,
Klopf und Schmidjörg (v.li.)

Die Salzburger verpaßten den Linzern eine 2-Kegel-Kopfnuß
und schoben sich noch auf den 2. Platz
v.li.: Hochradl, Einberger, Waltl und Bermoser
Unsere A-Jungs bei der Übergabe des Wanderpokals
v.li.: Schiel, Rieser, Breser und Weidner
   
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