Ausflug in die Wachau Unser erster Ausflug im neuen Verein, den wir wie bisher zusammen mit der Spargemeinschaft der Gehörlosen Wiens veranstalteten, führte uns zunächst in die Wachau zum Schloß Pöggstall, wo sich Österreichs besterhaltene und berühmte Folterkammer befindet. Bereits in aller Frühe ab 6:30 Uhr trafen wir uns beim Sechshausergürtel, wo wir dann pünktlich um 7 Uhr mit dem Bus direkt Richtung Wachau fuhren. Es herrschte an diesem Tag ein leichter Nieselregen, der aber die Stimmung während der Fahrt nicht schmälerte. Nach der Ankunft im Schloß Pöggstall wurden die mehr als 50 Teilnehmer des Ausflugs für die Führung durch das Schloß in zwei Gruppen unterteilt, der besseren Übersicht wegen. Kurz zur Geschichte des Schlosses: Die bis zum heutigen Tage erhaltene Folterkammer wurde 1593 errichtet, um nicht geständigen Zeitgenossen einige Worte zu entlocken. Zwischen 1795 und 1919 befand sich das Schloß im Besitz der Habsburger, alsdann bis 1986 im Besitz der Republik Österreich und heute im Besitz der Gemeinde Pöggstall. Im Heimatmuseum waren zu besichtigen: Bäuerliche Geräte und Werkzeuge, handwerkliche und gewerbliche Betriebsstätten (Schneiderei, Schusterwerkstatt, Töpferei, Weberei, Bäckerei, Wäscherei, Uhrmacherwerkstatt, Goldschmiede, Kaffeerösterei, Zahnarzteinrichtung...); "Bauernstube" und "Schwarze Küche"; altes Klassenzimmer; Urkunden, Dokumente, Marktrechtsbelege; Sammlung von Amtskappen und Helmen, Abzeichen, Pfeifen, Münzen und Notgeld; kirchengeschichtliche Belege, Belege für Aberglaube und Magie; Werke ortsansäßiger Künstler. Zwischen den Führungen konnte man im Schloßcafe einen kleinen oder großen Braunen genießen und das Erlebte im Plausch diskutieren. Gegen Mittag waren wir fertig und es ging mit dem Bus nach Schuß bei Weiten zum Mittagessen im Gasthof „Weitental Hof“. Während der Fahrt nach Krems konnten wir Stellen sehen, wo die Donau über die Ufer trat. Einge Male musste der Busfahrer einen Umweg nehmen, da manche Uferstrassen gesperrt waren. Bei kleinen Ortschaften hatte unser riesiger Bus Probleme mit dem Durchkommen, besonders wenn es um einen Abstand von buchstäblich einigen Millimetern zwischen den Hauswänden bei besonders engen Strassen ging. In Krems angekommen, stiegen wir direkt neben der berühmt-berüchtigten Strafanstalt Stein aus, die sich direkt gegenüber dem Karikaturmuseums befand. Vielleicht sorgt dieser kuriose Standort des Museums mal für eine Idee bei Manfred Deix, dazu auch mal eine Karikatur aufzustellen. Wir hatten für die Besichtigung viel Zeit und genossen sie auch richtig. Danach versammelten sich alle nach und nach wieder beim Bus, der auf einem Großparkplatz in der Nähe wartete und uns nach kurzer Fahrt zum Heurigen des Weingutes Öhlzelt in Feuersbrunn brachte. Nach einigen Stunden brach man zur Heimfahrt auf und wir kamen nach nicht allzu langer Fahrt alle wohlbehalten wieder in Wien an.
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Bilder des Ausfluges in die Wachau |
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Bei leichtem Nieselregen, der aber keinesfalls störte, trafen wir uns beim Sechshausergürtel |
Ein imposanter Anblick dieses "Riesenbabys" von einem Bus |
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Kaiser Franz Josef?... Nee, das ist der Buschauffeur |
Karl Boskovitz und Leopold Schügerl verteilen hier die Marken fürs Mittagessen schon während der Fahrt nach Pöggstall |
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Interessiert verfolgte eine der Teilnehmergruppen Infos über die Schloßgeschichte |
Christine Grill übersetzte alles souverän, das der Schloßführer an Informationen preis gab |
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Sepp Schiel wollte einmal in seinem Leben gehenkt werden. Prompt erfüllte man ihm seinen "Traumwunsch" |
Kurzes Plauscherl bei einem kleinen Braunen zwischen den Führungen im Schloßcafe |
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Fr. Grill informiert hier eine Gruppe übers Heimatmuseum im Dach des Turms |
Interessiert diskutiert man hier über eine Schulklasse von Anno dazumal |
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Über schmale Gänge gings Richtung Folterkammer.... |
Diese Dame scheint Nerven aus Stahl zu haben, als man sie - wenn auch nur probeweise - ein bißchen "folterte". |
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Organisationsleiter Karl Boskovitz (ganz links) war sehr um das Wohlergehen aller Teilnehmer bemüht |
Eine gesellige Runde beim Mittagessen in Schuß bei Weitra |
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Diese Riesenleberknödel laden förmlich zum Runterschlingen ein. |
Rambo und Peterlei heizen die Stimmung noch ein wenig an |
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Die Teilnehmer stellen sich dem Gruppenfoto zur Erinnerung |
Die Strafvollzugsanstalt Stein sahen wir glücklicherweise alle nur von außen |
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Wer hat schon nicht mal von den Panzerknackern erfahren? Unter anderem gabs diese lustigen Figuren auch im Karikaturmuseum zu sehen |
Das Karikaturmuseum in Krems gegenüber der Strafanstalt |
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Ankunft beim Heurigen in Feuersbrunn |
Wem läuft bei deiser prächtigen Heurigenjause nicht das Wasser im Mund zusammen? |
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Ein Schnäpschen in Ehren kann nach reichhaltigem Essen niemand verwehren - schon gar nicht diese fröhliche Runde |
Gut gelaunt verlassen die Teilnehmer das Weingut und wenig später waren wir alle wieder in unserem heimatlichem Wien... |
Weitere Bilder im Fotoalbum Achtung: Wer Videofilm ansehen will, muß haben: DVD-Player (für TV) |